Samstag | 7.11.26 | 19.00 Uhr
Sonntag | 8.11.26 | 17.00 Uhr
Konzertsaal Solothurn

Elias op. 70
Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy
nach Worten des Alten Testaments.
Uraufführung: 1846 beim Birmingham Music Festival in England.
Dauer: 150 Minuten inkl. Pause nach dem ersten Teil.

Stephanie Pfeffer | Sopran
Die österreichische Sopranistin Stephanie Pfeffer ist als Solistin und Ensemblesängerin international gefragt. Nach Studien an der Zürcher Hochschule der Künste und am Royal Northern College of Music in Manchester arbeitete sie mit Dirigenten wie Ton Koopman, Sigiswald Kuijken und Jos van Veldhoven sowie mit Ensembles und Orchestern wie Collegium Vocale Gent (Philippe Herreweghe), Ensemble Pygmalion (Raphaël Pichon), L’arpa festante, Capriccio Basel und Stella Matutina. Grosse Freude bereitet ihr der Liedgesang: 2019 hat sie mit dem Pianisten Jens Fuhr eine Solo CD mit Liedern von u.a. F. Schubert, B. Britten und W. Rihm aufgenommen, weiters war sie Finalistin des Internationalen Liedwettbewerbs «Das Lied» Berlin, Gewinnerin des Brigitte Fassbaender Award für Lied, des Alexander Young Wettbewerbs und des John Petty English Song Wettbewerbs.
Auf der Opernbühne war sie zuletzt 2025 als «Diane» in Rameaus Hippolyte et Aricie bei der Sommeroper Schloss Waldegg zu erleben. Seit Juni 2024 leitet sie als künstlerische Leiterin das Festival Alte Musik Zürich.
Eva Herger | Alt
Geboren und aufgewachsen in Solothurn, entdeckte sie ihre Begeisterung für das Musiktheater bereits in jungen Jahren in der Sommeroper Selzach, mehrfach wirkte sie auf dieser Bühne als Solistin und im Chor mit. Eva Herger studierte Klassischen Gesang an der Hochschule Luzern bei Prof. Barbara Locher und erwarb dort die Masterabschlüsse in Performance und Musikpädagogik.
Eva Herger ist regelmässig als Solistin in Konzerten und Opernproduktionen zu erleben. Ihre Konzerttätigkeit führte sie dabei ins KKL Luzern, wo sie gemeinsam mit dem City Light Symphony Orchestra auftrat. Einen besonderen Platz in ihrem musikalischen Schaffen nimmt das Ensemblesingen ein. Mit grosser Freude wirkt Eva Herger in professionellen Vokalformationen mit, unter anderem im Vokalensemble Solothurn unter der Leitung von Joël Morand.
Ebenso liegt ihr die musikalische Nachwuchsförderung am Herzen. Als Gesangspädagogin unterrichtet sie an den Musikschulen Biberist und Rontal und begleitet in der Singschule Solothurner Mädchenchor junge Sängerinnen auf ihrem musikalischen Weg.
Für ihr vielseitiges künstlerisches und pädagogisches Wirken wurde sie 2018 mit dem Förderpreis des Kantons Solothurn ausgezeichnet.
Zacharie Fogal | Tenor
Der Tenor Zacharie Fogal wurde in Ontario, Kanada geboren. Seine gesangliche Ausbildung erfolgte bei Prof. Daniel Lichti (Wilfrid Laurier University) und Prof. Scot Weir (Zürcher Hochschule der Künste).
Als sensibler und vielseitiger Künstler ist er sowohl als Solist als auch als Kammermusik-Sänger in der Schweiz sowie ihren Nachbarländern gefragt. Insbesondere wurde er als Solist für Oratorien und weitere grosse geistliche Werke engagiert. Höhepunkte bildeten bisher die Titelrolle von Händels Judas Maccabaeus, die Titelrolle aus dem Saint Nicholas von Britten und Uriel aus Haydns Schöpfung. Die Musik von Bach liegt dem Tenor jedoch besonders am Herzen. In den letzten Jahren hat er viele Male die Rolle des Evangelisten sowohl in der Johannes- als auch der Matthäus-Passion gesungen. Aber auch die Messe in h‑Moll, das Weihnachts-Oratorium sowie diverse Kantaten von Bach gehören zu Zacharies Repertoire.
Er tritt regelmässig in professionellen Ensembles wie dem Schweizer Vokalconsort, der Zürcher Singakademie oder der J.S. Bach Stiftung, um nur einige zu nennen, auf. Als leidenschaftlicher Pädagoge unterrichtet Zacharie Gesang an der Dkms in Rapperswil SG.
Balduin Schneeberger | Bass
Der Berner Bass-Bariton ist als Gesangslehrer und freischaffender Sänger aktiv. Er tritt als Solist in der ganzen Schweiz und im näheren Ausland auf. Weiter singt er regelmäßig in unterschiedlichen und renommierten Ensembles.
Auf der Opernbühne sang er Partien aus Werken von Haydn, Mozart, Rossini, Wagner und Menotti. Er war in Jonathan Doves «Flight» (2017), William Waltons «The Bear» (2019) und Bizets «Le Docteur Miracle» (2023) zu erleben. 2022 sang er in der Naxos-Ersteinspielung von Joachim Raffs «Die Eifersüchtigen» die Rolle des Don Giulio. Sein Debüt am Luzerner Theater gab er 2019 als Marchese d’Obigny in «La Traviata».
Er ist Preisträger der Friedl Wald Stiftung 2019 und studierte an der Hochschule Luzern (Master in Musikpädagogik) bei Prof. Barbara Locher und setzte seine Ausbildung an der ZHdK (Master Solo-Performance) bei Prof. Sebastian Geyer fort. Weitere Impulse erhielt er von Peter Brechbühler, Thomas Hampson, Malcolm Walker und Margreet Honig.

Lena Schädelin | Sopran
Die Sopranistin Lena Schädelin begann 2021 ihre Ausbildung in klassischem Gesang bei Judith Schmid an der Hochschule für Musik in Luzern. Während ihres Bachelorstudiums erhielt sie unter anderem Inputs von Barbara Locher, und schloss ihren Bachelor schliesslich 2025 bei Konstantin Wolff ab. Seit dem Frühjahr 2025 studiert sie bei ihm nun im Master Vokalpädagogik, welchen sie im Sommer 2027 abschliessen wird.
Seit ihrem siebten Lebensjahr singt sie in der «Singschule Solothurner Mädchenchor». Ausserdem ist sie Teil mehrerer Vokalensembles und tritt regelmässig als Solokünstlerin auf.
Dina Weiersmüller | Alt
In Solothurn aufgewachsen, entdeckte Dina Weiersmüller schon früh ihre Leidenschaft für das Singen und begann ihre musikalische Laufbahn in der Singschule Solothurner Mädchenchor, wo sie ihre gesangliche Ausbildung erhielt und der sie bis heute verbunden ist.
Beruflich ist sie in der Informatik tätig und hat an der ETH Zürich ihren Masterabschluss erworben, trotzdem bleibt die Musik ein grosser Teil ihres Lebens. Sie wirkt unter anderem in verschiedenen Projektchören mit, wie beispielsweise im Jungen Chor Solothurn. Die Vielfalt der Chormusik und das gemeinsame Musizieren begeistern sie dabei besonders.
Silas Aeschlimann | Tenor
Sammelte seine ersten Gesangserfahrungen bei den Solothurner Singknaben, bei welchen er für über 16 Jahren sang und bereits als Knabe wie später als Männerstimme solistisch auftrat. Weitere Erfahrungen gewann er in Ensembles und bei „Oper Schloss Waldegg“.
Seit Herbst 2024 studiert er klassischen Gesang (BA) bei Marcus Niedermeyr an der HKB. Zuvor einige Jahre Privatunterricht bei Eelke van Koot. 2025 wirkte er beim Expo-Projekt „Designing Voices for our Lives“ in Osaka mit.
Mathias Kern | Bass
Der Bass Mathias Sebastian Kern machte seine ersten musikalischen Erfahrungen mit sechs Jahren bei den Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn. Nach dem Stimmbruch sang er in vielen weiteren Chören und Ensembles, im Jungen Chor Solothurn, im Jungen Kammerchor Basel, bei der Oper Schloss Waldegg, sowie im Vokalensemble Solothurn. Seit 2024 studiert er klassischen Gesang bei Marcus Niedermeyr an der Hochschule der Künste Bern. Seither konnte er schon einige Erfahrungen als Solist sammeln, unter anderem im Rahmen des Studiums, an Messen und Gottesdiensten und bei den Berner Seefestspielen.

Camerata 49
Die Camerata 49 ist ein dynamisches, agiles Ensemble aus dem Oberaargau im Kanton Bern mit Sitz in Langenthal.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1986 durch Martin Kunz vertrauen zahlreiche DirigentInnen auf die Qualitäten der Camerata 49, was zu Auftritten unter anderem im KKL Luzern, im Fraumünster Zürich, im Stadtcasino Basel und im Temple du Bas Neuchâtel führte. Im September 2018 war die Camerata 49 das Begleitorchester bei der OPER TELL in Interlaken. Seit 2022 ist sie zudem das Orchester der Gartenoper Langenthal.
Die seit über 30 Jahren bestehende eigene Konzertreihe ist aus dem Kulturleben des Oberaargaus nicht mehr wegzudenken und bietet dem interessierten Publikum sensibel ausgewogene Programme mit Begegnungen von Klassikern und Moderne. Das Ensemble führt auch regelmässig Kinder/Familien/Generationenkonzerte durch.
Konzertchor der Stadt Solothurn
Der Konzertchor der Stadt Solothurn gehört zu den traditionsreichsten Chören der Region. 1831 als Cäcilienverein gegründet, ist er einer der ältesten Oratorienchöre der Schweiz. Unter der Leitung des Chorleiters Joël Morand widmet sich der Chor vor allem dem Oratorium und der gross besetzten Chorliteratur – von Klassik und Romantik bis zu ausgewählten Werken der Moderne. Damit knüpft der Konzertchor an eine lange musikalische Tradition an und führt sie in die Gegenwart. Die Konzerte des Konzertchors Solothurn finden im November im Konzertsaal Solothurn statt. Sie sind ein fester Bestandteil des regionalen und überregionalen Kulturangebots und bringen engagierte Sängerinnen und Sänger, professionelle Solistinnen und Solisten sowie Orchester zu eindrücklichen musikalischen Erlebnissen zusammen.
Joël Morand – Chorleiter des Konzertchors Solothurn
Erste Gesangserfahrungen sammelte Joël Morand bei den Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn, bei welchen er über 15 Jahre lang Mitglied war. Dem Gesang blieb Joël Morand auch weiterhin treu, indem er nach seiner Ausbildung zum Primarlehrer das Musikstudium an der Hochschule Luzern aufnahm. Von 2015 – 2022 studierte er Gesang bei Prof. Hans- Jürg Rickenbacher und Prof. Liliane Zürcher, sowie Dirigieren bei Prof. Ulrike Grosch und schloss sein Studium mit dem Master in Chorleitung erfolgreich ab.
Joël Morand ist nebst seiner Tätigkeit als Solist auch als Ensemblesänger sehr engagiert. Der Tenor wirkt regelmässig bei Projekten des «Schweizer Vokal Consort», der «Bachstiftung St. Gallen» dem «Origen Ensemble Vocal» und dem «larynx Vokalensemble» mit. Er ist Dirigent des Konzertchors der Stadt Solothurn, des Männerchors «Lesamo», des neu gegründeten, semiprofessionellen Ensembles «Vokalensemble Solothurn» und Co-Leiter des «Junger Chor Solothurn».







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